Bänninger+Wiskemann: Wildwuchs

Ein Kunstprojekt von Christine Bänninger und Peti Wiskemann

Das Künstlerpaar Bänninger+Wiskemann entwickelt in einer 7-tägigen Aktion ab dem 12. September 2016 eine Installation im 300-jährigen Haus des Appenzeller Malers Otto Bruderer. Bänninger und Wiskemann setzen sich in ihrem Waldstätter Experiment mit Wildnis und Wald, mit Fels und Berg auseinander und konfrontieren ihre Wahrnehmung vor Ort mit dem Werk des vor 22 Jahren verstorbenen Künstlers.

«Wildwuchs»: Der Wald
«Wildwuchs»: Der Berg

Im Zusammenspiel aus Malerei und Zeichnung, Performance und Aktion, Kommunikation und Installation entfaltete sich der Wildwuchs während der sieben Tage mitten in Waldstatt.
Besucherinnen und Besucher waren an allen Tagen zwischen 16 und 18 Uhr dazu eingeladen, dem Treiben des Paares und dem Wachsen des Werkes beizuwohnen.
Der Aktion vorausgegangen war ein zweiwöchiger Aufenthalt in Waldstatt im Sommer 2016, während dem das Zürcher Paar vor Ort recherchiert und experimentiert und sich vom Werk Otto Bruderers, seinem Zuhause und seiner Auseinandersetzung mit der Appenzeller Landschaft hat inspirieren lassen.
Im Waldstätter Experiment setzen sich der Künstler und die Künstlerin mit Wildnis und Wald, mit Fels und Berg auseinander und konfrontierten ihre eigene Wahrnehmung mit dem Werk des vor 22 Jahren verstorbenen Appenzeller Kunstmalers.
Sie tauschten bearbeiteten Altkarton als Bildträger unter einander aus: Auf Bänninger’s Malerei wurde von Wiskemann gezeichnet, auf Wiskemann’s Zeichnung von Bänninger gemalt. So entstanden am laufenden Band Bildfragmente, auf welchen zwei unterschiedliche Blickwinkel zu finden sind. Daraus wurden Bildobjekte ausgeschnitten und direkt in den Räumen des Otto-Bruderer-Hauses installiert.

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